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Trauerkreis | Forum für Trauernde | Trauernde Freunde
Autor Er ist fort...
marie
Mitglied

Beiträge: 10
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Mitglied seit: 01.05.06
verfasst am 01.05.2006 17:39
Wie lernt man zu begreifen, das man einen lieben Menschen nie mehr wieder sieht?

Ich wollte ihm doch noch soviel sagen...

Ich bin so traurig und verzweifelt....
Autor RE: Er ist fort...
marie
Mitglied

Beiträge: 10
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Mitglied seit: 01.05.06
verfasst am 02.05.2006 06:16
Es fällt mir auch so schwer, weil ich nicht weiß was passiert ist... Er ist in seiner Heimatstadt bestattet worden und das ist so weit weg von mir. Es lähmt mich so... Mit jedem Tag mehr...
Autor RE: Er ist fort...
marie
Mitglied

Beiträge: 10
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Mitglied seit: 01.05.06
verfasst am 04.05.2006 07:01
Es gibt Momente, da ist der Schmerz nicht so groß... und dann kommt der Punkt, wo ich ihn noch vor mir stehen seh, seine Stimme höre... und das soll jetzt alles nicht mehr sein?

Ich komme damit einfach nicht klar!......

Ich wollte ihm doch noch soviel sagen, sagen das er ein wunderbarer Mensch ist! Und jetzt ist er fort..... und ich weiß nicht einmal warum???

Warum nur???
Autor RE: Er ist fort...
marie
Mitglied

Beiträge: 10
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Mitglied seit: 01.05.06
verfasst am 16.08.2006 07:14
.....Andreas, ich vermisse Dich so sehr.....
Autor RE: er ist fort ...............
giggi
Mitglied

Beiträge: 30
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Mitglied seit: 20.10.06
verfasst am 23.10.2006 09:55
Nicht mehr so traurig sein, denn Menschen gehen nun mal von dieser Erde. Sie gehen von hier nach da. Ich habe vor vielen Jahren auch einen lieben Freund aus meiner Kindheit und Jugend verloren. Er musste durch einen sehr tragischen Unfall von hier nach da gehen. Lange waren wir alle sehr traurig. Heute ist er eine ziehende Kraft in der Ewigkeit. So wie meine Grosseltern und mein ungeborenenes Kind.
Autor RE: er ist fort...
Danke
Mitglied

Beiträge: 20
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Mitglied seit: 27.10.06
verfasst am 08.11.2006 13:38
Liebe Marie,
einen geliebten Menschen der Erde übergeben müssen ist schwer, meinen nichts mehr sagen zu können, auch.
In der Ewigkeit sind alle gegangen, von denen ich Abschied nehmen mußte. Dieses ---verlassenwerden-- ist nicht schön.
Die Lähmung erfasst dich sehr stark. Diese sollte aufgelöst werden.

Was ist außerdem noch mit Dir geschehen? Bitte trau dich, ich warte.
Herzlich Danke

Bearbeitet von Danke am 08.11.2006 13:42
Autor RE: Trost und Verarbeiten
Darosa
Mitglied

Beiträge: 40
Ort/Wohnort: Bayern
Mitglied seit: 24.02.07
verfasst am 03.03.2007 13:07
Liebe Marie,
keine Ahnung, wie aktuell das noch ist, immerhin sind ein paar Monate vergangen. Aber ich selbst spüre, dass tiefe Trauer durchaus länger währt und wollte zwei Empfehlungen geben, die mir selbst sehr geholfen haben und die hoffentlich nicht als Schleichwerbung gelöscht werden. Da gibt es zum einen einen Ratgeber von Doris Wolf, der heißt: Einen geliebten Menschen verlieren. Der war fast noch besser als die Therapie, die ich gemacht habe, und er hat mich begleitet, bis ich ihn an einen Freund weitergab, der in derselben Situation wie ich war, nämlich die Mutter zu früh verloren hatte durch die Krebserkrankung. Und dann habe ich - mit meiner 13jährigen Tochter zusammen - ein in der Bibliothek ausgeliehenes Hörbuch angehört, das von einer jungen Frau handelt, deren Mann an einem Hirntumor starb. Er hat sich vorbereitet und ihr für jeden Monat des ersten Trauerjahres einen Brief hinterlassen und nicht nur das..... Sehr lieb und gar nicht tränendrüsig geschrieben, das Buch heißt PS: ich liebe Dich.
So, das wollte ich - nicht nur Dir - mit auf den Weg geben. Du bist noch so jung, ich wünsche Dir, dass Du gute Wege für Dich findest, alles irgendwann verarbeitet zu haben.
Alles Liebe,
Darosa
Autor RE: Er ist fort...
engelchen
Mitglied

Beiträge: 21
Ort/Wohnort:
Mitglied seit: 10.01.07
verfasst am 03.03.2007 19:21
Liebe Marie,

die beiden Bücher die Darosa erwähnt hat habe ich selbst auch gelesen bzw. ich bin noch dabei. PS-Ich liebe Dich ist ein Bestsellerbuch das sehr einfühlsam geschrieben ist. Mir hat es sehr geholen. Das Buch von Doris Wolf lese ich gerade und ich finde es sehr gut. Ich kann das Buch von Doris Wolf nur weiterempfehlen.
Weiterhin alles Gute für Dich.
Liebe Grüße
Heike
Autor RE: Er ist fort...
marie
Mitglied

Beiträge: 10
Ort/Wohnort:
Mitglied seit: 01.05.06
verfasst am 07.03.2007 08:14
Danke für Eure Worte!
Autor RE: Er ist fort...
barbara
Mitglied

Beiträge: 28
Ort/Wohnort: Brandenburg an der Havel
Mitglied seit: 26.11.06
verfasst am 26.09.2007 20:49
Liebe Marie, leider lernt man das nur sehr schwer, es zu fassen, zu begreifen, ja zu akzeptieren, daß das was Geschehen ist auch noch als Gottes Wille anzu--nehmen. Der Verstand kann es nicht begreifen. Aber dennoch, glaube mir, kommt die Zeit, in der man, aus einem anderen Blickwinkel betrachtend, es doch akzeptieren kann. Den Zeipunkt kann keiner benennen, denn jeder Mensch verarbeitet Trauer auf andere, seine eigene Weise. Ich wünsche Dir aus allertiefstem Herzen viel, viel Kraft dazu aber auch viele kleine Sonnenstrahlen- einen Sonnenstrahl hast du schon Hause, dein kleiner Sonnenschein. In unserem Ap. Bezirk gibt es ein Kinderlied, es heißt "Ich heiße kleiner Sonnenschein, will jedermann zur Freude sein....." und wenn das die Kleinen singen, dann sind das wirklich Sonnenstrahlen. Möge dieser kleine Kerl dir eine große Freude sein, an dem du dich erfreuen kannst. Mögen aber viele Geschw. und Gottesknechte an Deiner Seite sein, das wünsche ich Dir sehr. Laß dich ganz lieb und herzlich in den Arm nehmen und dir sagen, daß du ebenso hierher mit allen Sorgen, Ängsten, Nöten kommen kannst. Weine, Schreie, Stampfe mit den Füßen auf, egal wie,laß die Trauer raus. In herzlicher Liebe nach Mappen Nr. 67 "Nicht immer wird es dunkel sein......" Barbara (wenn du den Zeitpunkt für richtig hälst und die Kraft hast, vielleicht hilft dir mein Beitrag in den Glaubenserlebnisse - der überarbeitete - um ein wenig Mut zu schöpfen. Dieser Beitrag soll mich wirklich nicht in besonderer Weise hervorheben, es gibt schlimmere Kämpfe, welche manche Menschen und Geschw. erleben müssen)
Autor RE: Mein Vater
baerbel
Mitglied

Beiträge: 6
Ort/Wohnort: 47918 Tönisvorst
Mitglied seit: 27.09.07
verfasst am 27.09.2007 16:08
Mir ging es am 01.05.06 fast genauso. Ich verlor meinen Vater innerhalb von ein paar Minuten. Nach einem Anruf von der Halbschwester meines Vaters fuhr ich von Krefeld nach Schopfheim, in der Nähe von Lörrach an der Schweizer Grenze. Dort angekommen fuhren wir sofort zum Krankenhaus, wo mein Vater im Koma lag. Sofort eilte ich nach Ankunft im Krankenhaus zu meinem Vater. Da lag er nun, an viele Geräte angeschlossen, ein schrecklicher Anblick. Der Arzt klärte mich auf, dass es schlecht um ihn steht. Es würde alles von der kommenden Nacht abhängen. ich ging aus dem Krankenzimmer , um von den Schwestern zu erfahren, welche Unterlagen noch notwendig sind, falls der Ernstfall eintreten sollte. Das hatte ich gerade geregelt, als der Alarm losging und eine Schwester mich rief. Ich hatte gerade 2 Sekunden, um mich von meinem Vater zu verabschieden. Darüber bin ich heute noch nicht hinweg und das Bild vom Krankenhaus hat sich in mein Gehirn eingebrannt. Ich bekomme es nicht aus dem Kopf, wie er da lag. Es wird noch eine lange Zeit dauern, bis es vergessen ist.
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Autor RE: Er ist fort
Heidi
Mitglied

Beiträge: 104
Ort/Wohnort:
Mitglied seit: 23.05.07
verfasst am 27.09.2007 16:34
Liebe Baerbel,
Du hast ein sehr einscnheidendes Erleben gehabt, Du hast Deinen geliebten Vater unerwartet in die Ewigkeit ziehen lassen müssen. Das ist bitter und tut im Herzen sehr weh und auch die Begleitumstände sind nur schwer zu verkraften und es braucht ganz natürlich einige Zeit bis sie verarbeitet sind.
In dieser Phase, so denke ich, wird es sicher ein kleiner Trost für Dich sein können, wenn Du an all Dein Erleben mit Deinem lieben Vater denkst, Dir Situationen vergegenwärtigst, die Einfluß auf Dein Leben im Besonderen hatten. Ein Gefühl warmer Dankbarkeit wird Dir dann durch Dein Herz fließen und je öfter Du Dich einer derartigen Kontemplation hingibst, um so mehr wirst du bemerken, wie ganz allmählich Deine Trauer leiser wird. Es wird Rückschläge geben in der Trauerverarbeitung, aber letztendlich wirst Du, so würde ich es mir sehr wünschen, auch durch die Anteilnahme hier im Kreis, immer wieder neu Anregung und Trost zur Verarbeitung Deiner Trauer finden.
Eines ist ganz sicher, Dein Vater hat nun keine SChmerzen mehr, nichts Irdisches quält ihn mehr, er hat seinen tiefen Frieden gefunden und wenn er noch einmal mit Dir sprechen könnte, dann würde er Dir ganz sicher von Herzen Dank sagen für all Deine Liebe für ihn, für Deine Fürsorge und tröstend würde er seine Hand auf Deine Wange legen und Dich bitten, nicht mehr zu weinen. Ich wünsche Dir, daß Du so glauben kannst.
Mit inniger Anteilnahme umarme ich Dich und grüße Dich lieb, Heidi
Autor RE: Mein Vater
baerbel
Mitglied

Beiträge: 6
Ort/Wohnort: 47918 Tönisvorst
Mitglied seit: 27.09.07
verfasst am 28.09.2007 08:29
Vielen Dank Heidi,

ich danke Dir sehr für Deine lieben Worte. Nur muß ich sagen, das dass Verhältnis zu meinem Vater nicht besonders gut war. Er hat meine Mutter verlassen als ich 13 war. Mit 20 habe ich den Kontakt zu ihm wieder aufgenommen. Ich habe in sporadisch Briefe geschrieben. Es gab noch soviel zu reden. Er war auch vor seinem Tod nicht krank und ist abends bewusstlos zusammengebrochen, hat eine ganze Nacht ohne Bewusstsein in seiner Wohnung gelegen. Die Halbschwester hatte am darauffolgenden Sonntag einen Termin mit ihm und hat ihn gefunden und den Notarzt und die Polizei verständigt. Die haben die Tür aufgebrochen und ihn notversorgt und ins Krankenhaus gebracht. Am 01.05. bin ich dann frühmorgens von Krefeld losgefahren und nach 7 1/2 Stunden Fahrzeit mit der Bahn dort angekommen. Mir blieben also nicht wirklich viele Minuten, um ihm das alles zu sagen, was ich ihm gerne vorher noch gesagt hätte. Ich habe zwar noch 3 Geschwister, die mit ihrem Vater aber nichts mehr zu tun haben wollten. Der ganze Papierkrieg und alles andere, was mit einem Todesfall zusammenhängen, blieb letztlich an mir hängen, weil ich vor Ort war. Richtig trauern konnte ich nicht, weil ich viel zu sehr beschäftigt war. Das ist vielleicht auch der Grund, warum ich heute noch so darunter leide.
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Autor RE: Dein Vater
Heidi
Mitglied

Beiträge: 104
Ort/Wohnort:
Mitglied seit: 23.05.07
verfasst am 28.09.2007 11:01
Liebe Bärbel,
mit Erschütterung habe ich nun Deine Antwort gelesen. So einen Sachverhalt gibt es zwar öfter, aber wünschen würde man ihn niemandem, auch Dir nicht.
So gesehen ist es sicher zutreffend, daß Du heute noch unter dem Geschehenen leidest. Die ungeklärte Situation in Bezug auf Deinen Vater läßt sich nicht mehr hinnieden regeln, Gott hat eine andere Sprache gesprochen, die Du akzeptieren solltest. Denn, daß ist sicher, Gott macht keine Fehler und er hat, wie ich es so oft ausdrücke nicht Gedanken des Leides sondern des Friedens mit uns.
Vielleicht hilft es Dir ein wenig zu denken, vieles ist zwar unausgesprochen, ungeklärt geblieben, aber wahrscheinlich kann mein Vater jetzt in den Ewigkeitsbereichen viel übersichtlicher schauen und erkennen, was falsch gelaufen ist und von daher kann ich, seine Tochter, wünschen und annehmen, daß er Einsicht zeigt, daß er es bedauert, daß das Verhältnis zwischen uns nicht gut war und warum.
Wenn er könnte, so denke und hoffe ich, würde er sich heute bei Dir entschuldigen, Dich um Verzeihung bitten. Verzeihen zu können, auch wenn es nicht mehr direkt geschehen kann, ist ein Weg für Dich ganz persönlich allmählich die Belastung zu überwinden, d. h., ich kann Dir nur raten loszulassen, was zwischen Dir und Deinem Vater nicht in Ordnung war, ihm in Gedanken die Verzeihung zu gewähren und abzu-schließen, nach vorne zu schauen.
Es würde für mich ein Trost bedeuten, könntest Du dahin kommen die Dinge so zu sehen, sie so zu handhaben. Auf jeden Fall wünsche ich Dir von Herzen alles erdenklich Gute, vor allem aber Frieden Deines Herzens und sukzessiv ein schönes, mit Freude angefülltes Leben und Erleben.
Wenn es Dein Wunsch ist, Dich noch weiter mit dieser Angelegenheit auseinandersetzen zu wollen, sie auf diese Weise letztendlich auch verarbeiten zu wollen, dann stelle ich mich gerne an Deine Seite und sage Dir, Du bis hier immer herzlich willkommen.

Zwischenzeitlich sei ganz lieb gegrüßt von Heidi
Autor RE: dein vater
zione
Mitglied

Beiträge: 53
Ort/Wohnort: nrw
Mitglied seit: 08.09.07
verfasst am 29.09.2007 23:41
liebe baerbel, nachdem ich deinen zweiten beitraeg ueber dein leid mit deinem vater gelesen hatte, musste ich erst alles zur seite legen und deiner ganz besonders gedenken.
das ist schwer. du wirst dich fragen, was fuer ein mensch war dein vater wirklich, wie ging er tatsaechlich hinueber in die ewigkeit.
du solltest jetzt sehr fuer deinen vater beten, vielleicht betet er jedoch drueben bereits ganz liebevoll fuer dich. nimm diir zeit bis du zur ruhe kommst.
fast alle, die diese deine briefe lesen, werden fuer dich und deinen vater beten, und es hilft!
lass dich herzlich in den arm nehmen, vergiss nicht, unser himmlischer vater, herr ueber alles, ist ein gott der liebe! viele liebe gruesse, zione
Autor RE: Mein Vater
baerbel
Mitglied

Beiträge: 6
Ort/Wohnort: 47918 Tönisvorst
Mitglied seit: 27.09.07
verfasst am 30.09.2007 13:07
@heidi und @zione vielen dank für eure tröstenden worte sie haben mir ein wenig geholfen den schmerz über den tod meines vater zu verarbeiten, dennoch wird es noch eine weile brauchen ganz darüber hinwegzukommen. ich weiss, hier finde ich trost und verständnis und dafür danke ich allen, die an mich denken
446226334 www.pergawelt.de.vu
Autor RE: weihnachten
baerbel
Mitglied

Beiträge: 6
Ort/Wohnort: 47918 Tönisvorst
Mitglied seit: 27.09.07
verfasst am 13.11.2007 18:27
Jetzt kommt wieder die Weihnachtszeit und damit der Kummer, dass mein Vater dieses Familienfest nicht mit uns erleben kann. Es wird schwer, diese Festtage zu durchleben. Meine Familie steht mir in dieser Zeit zur Seite und tröstet mich. Ich weiß, dass Leben geht weiter, aber den Vater nicht mehr unter den Lebenden zu finden, geliebt oder nicht geliebt, ist nicht leicht zu verarbeiten. Aber ich weiß, hier finde ich den Trost, den ich in dieser Zeit benötige.
446226334 www.pergawelt.de.vu
Autor RE: Dein Vater
Heidi
Mitglied

Beiträge: 104
Ort/Wohnort:
Mitglied seit: 23.05.07
verfasst am 14.11.2007 10:24
Liebe Bärbel,
Du hast Recht, besonders in diesen Tagen und noch mehr an den Weihnachtstagen wiegt die Trauer um einen Menschen, einem der Nächsten, nämlich dem Vater, besonders schwer und bitter. Sicher würdest auch Du Dir im Moment wünschen das Dein Vater noch bei Dir wäre, aber der liebe Gott hat entschieden, daß er sich nun in der Welt des Geistes befindet. Die Hoffnung, daß es Deinem Vater dort gut geht, er sich nicht in die irdischen Verhältnisse zurücksehnen wird, sollte Dir da ein klein wenig Trost sein, aber auch die unumstößliche Gewißheit, Du bist nicht allein. Gott liebt Dich und möchte das es auch Dir gut geht, auch emotional und Du hast und darüber freue ich mich, daß Du das so annehmen kannst, auch uns hier im Forum. Gerne denken wir in besonderer Weise in dieser nun kommenden Zeit an Dich, wünschen Dir von ganzem Herzen sehr viel Kraft und Mut und Zuversicht und immer wieder neu die Gewißheit, die Trennung von meinem Vater ist nicht für immer, sie wird aufgehoben sein, wenn ich, seine Tochter, ihm folge.
Auch das ist ja ein gewisser Trost.
Darüber hinaus darfst Du zu jeder Zeit auf geistiger Ebene mit Deinem Vater in Verbindung treten, darfst mit ihm Zweisprache halten, ihm alles sagen und anvertrauen. Wir wissen nicht, in welchem Ausmaß die Ewigkeit Anteil an unserem Leben, unseren Entscheidungen hat, aber wir dürfen davon ausgehen, wir alle befinden uns in Gottes Hand und wenn wir Ihm glauben und vertrauen, können wir auch ganz getrost unseren Weg über diese Erde weitergehen und auch meistern.

Liebe Bärbel, erneut nehme ich Dich in den Arm, wünsche Dir weiterhin alles erdenklich Liebe und Gute und grüße Dich herzlich Heidi
Autor RE: Er ist fort...
baerbel
Mitglied

Beiträge: 6
Ort/Wohnort: 47918 Tönisvorst
Mitglied seit: 27.09.07
verfasst am 20.02.2008 16:12
Innerhalb von 3 Jahren habe ich in kurzen Abständen 3 liebe Menschen verloren.
2004 verstarb meine Schwiegermutter, 2006 mein Vater und Silvester 2007 ganz plötzlich mein Schwiegervater. Drei liebe Menschen, die nicht mehr unter uns weilen. Für meinen Mann ist es schwer, da er jetzt keinen seiner Elternteile mehr hat. Ihm bleibt jetzt nur noch die Erinnerung und der Besuch des Grabes, um mit ihnen Zwiesprache zu halten. Alle drei bleiben uns in lieber Erinnerung, in dem Bewusstsein, dass wir uns eines Tages wiedersehen, in einer besseren Welt.
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Autor RE: Er ist fort...
baerbel
Mitglied

Beiträge: 6
Ort/Wohnort: 47918 Tönisvorst
Mitglied seit: 27.09.07
verfasst am 20.02.2008 16:13
Innerhalb von 3 Jahren habe ich in kurzen Abständen 3 liebe Menschen verloren.
2004 verstarb meine Schwiegermutter, 2006 mein Vater und Silvester 2007 ganz plötzlich mein Schwiegervater. Drei liebe Menschen, die nicht mehr unter uns weilen. Für meinen Mann ist es schwer, da er jetzt keinen seiner Elternteile mehr hat. Ihm bleibt jetzt nur noch die Erinnerung und der Besuch des Grabes, um mit ihnen Zwiesprache zu halten. Alle drei bleiben uns in lieber Erinnerung, in dem Bewusstsein, dass wir uns eines Tages wiedersehen, in einer besseren Welt.
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giggi 01 Sep : 07:23
Ich wünsche Euch Trost und Kraft

Madeleine 31 Aug : 20:43
Veele, nehme Dich mal in den Arm. Du darfst Dich gerne melden

Sonnenschein 31 Aug : 14:30
Allen Trauernden viel Trost und Kraft - und liebevolle Menschen an eurer Seite!

hope 31 Aug : 13:58
Unserer kleinen Nele schicke ich einen lieben Geburtstagsgruß in die Ewigkeit! Wir haben Dich lieb!

veele 30 Aug : 17:42
brauche mal wieder euren zuspruch bez.hilfe ich verkrieche mich mal wieder im haus haus und kriege nichts auf die reihe

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