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tod meiner Ehefrau am 04.10.2007 |
reiner
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| verfasst am 07.10.2007 20:45 |
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Sie ist von mir gegangen warum?????????? Es kommt immer diese Frage: Und es kommt immer wieder habe ich nicht genung getan.
Ich hab schuldgefühler in mir das ich nicht richtig auf Sie aufgepasst habe.
Aber immer warum????
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RE: tod meiner Ehefrau am 04.10.2007 |
reiner
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| verfasst am 07.10.2007 20:53 |
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[quote]reiner geschrieben:
Sie ist von mir gegangen warum?????????? Es kommt immer diese Frage: Und es kommt immer wieder habe ich nicht genung getan.
Ich hab schuldgefühler in mir das ich nicht richtig auf Sie aufgepasst habe.
Aber immer warum????
Die Wihnung ist so kalt und leer hier möchte abhauen aber wohi???? |
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RE: dein schrecklicher verlust |
zione
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| verfasst am 07.10.2007 22:11 |
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lieber reiner, das ist das problem von uns, die frage, haben wir genug getan, haben wir nicht gut genug aufgepasst; koennen wir nicht besser weglaufen vor unserem grossen kummer. lieber reiner, ich moechte mit dir weinen, und mit dir beten fuer deine liebe ehefrau in der ewigkeit, und fuer dich um frieden und viel kraft, vergiss nicht, unser herr ist ein gott der Liebe, und seine unendliche Liebe wird immer ueber uns schweben. liebe gruesse, zione |
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RE: tod meiner Ehefrau am 04.10.2007 |
reiner
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| verfasst am 08.10.2007 09:04 |
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Erst einmal Danke für die Antwort. Es ist schön das jemand da ist der sich dasdurch liest und antwortet. Wir waren letzten Sonntag noch gemeinsam essen und wir hatten sehr viel Spaß. Karin war schon öfters mit dem Asthmaanfall beschäftigt manchesmal hatte ich da schon Angst das es passsiert. Karin würde weg bleiben. Ich hatte da schon Angst das alles schief laufen würde. Vor 4 Jahren war Karin für 2 Monate im Krankenhaus. Da wurde Sie auch mit dem Notarzt eingeliefert und lag 8 Tage im künstlichen Koma. Damals hatte ich auch versprochen auf Karin auf zu passen. Doch leider ist es mir nicht gelungen. Es ist alles so leer in der Wohnung und Kalt. Habe habe solche Schuld gegenüber unserer Tochter. Ich kann ihr manchesmal nicht gegenüber treten.
Ich habe Angst vor allem. |
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RE: Tod Deiner Ehefrau |
Heidi
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| verfasst am 08.10.2007 09:53 |
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Lieber Reiner,
längere Zeit wirst Du von der Krankheit Deiner Frau gewußt haben, hast mir ilhr gelebt und hast immer wieder neu versucht, Deiner Frau in ihrem Leid beizustehen, ihr zu helfen und dabei hast Du in Dir sehr wohl gefühlt, ich kann ihr gar nicht so helfen, wie ich meine, daß ich es tun müßte. Das ist eine Tatsache, die Du akzeptieren solltest.
Selbst hast Du schon erkannt, daß Schuldgefühle fehl am Platze sind. Deine Frau ist nicht gestorben weil Du evtl. nicht genug für sie getan hast, sondern es war Gottes Wille.
Vielleicht hätte Deine Frau künftig noch gravierender unter ihrer Krankheit leiden müssen als das jetzt schon der Fall gewesen ist. Nun wird sie nicht mehr von Krankheit geplagt, sie hat ihren Frieden und sie ist in der Welt des Geistes wohl geborgen. Möchtest Du da so egoistisch sein und ihr diesen Frieden nun nicht gönnen?
Ganz sicher wünscht Du ihr Frieden, und ich kann Dir nur raten, verbinde dich mit ihr im Geiste, halte Zweisprache mit ihr. Allmählich wirst Du dahin kommen, zu begreifen, so wie es ist, ist es nun gut.
Natürlich werden immer wieder arge Trauerphasen auf Dich zukommen, aber da hast Du nun die Möglichkeit uns hier im Forum immer wieder neu zu kontaktieren. Gerne leihen wir Dir unser Ohr.
Denk bitte auch an Deine Tochter, sie braucht dich jetzt dringend, denn sie hat auch einen Verlust erlitten, die Mutter.
Sie braucht Beistand, Fürsorge, Gespräche, liebevolle Umarmungen etc Reiner, bitte bemühe dich auch in deinem verständlichen tiefen Schmerz um deine Tochter. Du wirst merken, sie wird dafür sehr dankbar sein.
Noch etwas möchte ich Dir mit auf den Weg geben, glaube mir, Deine Frau, könnte sie noch einmal zu dir sprechen, würde sich bei Dir für alle Fürsorge und Beistand für sie herzlich bedanken, würde wohl sagen, lieber Reiner, mir geht es nun gut, laß mir meinen Frieden.
Die Frage nach dem Warum wird hier auf Erden keine Antwort finden, der Tod gehört zum Leben, er ist eine Realität, der wir uns alle stellen müssen. Tun wir es im Vertrauen auf Gott, können wir damit sukzessiv auch adäquat umgehen, auch Du, lieber Reiner.
Von Herzen wünsche ich Dir, daß Du hier im Kreis ein wenig Beistand und Tost für Deine wunde Seele empfangen kannst, und ich würde mich über ein weiteres Gespräch mit Dir sehr freuen.
Zwischenzeitlich sei ganz lieb gegrüßt von Heidi |
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| Autor |
RE: das schreckliche geschehen |
zione
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| verfasst am 08.10.2007 10:09 |
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lieber reiner, da ich jetzt mehr ueber das schreckliche geschehen weiss, leide ich noch mehr mit dir und eurer tochter. sei dir sicher, fast alle, die deine briefe hier lesen, werden unglaublich fest fuer euch beten. und es hilft!!!
viel kraft, zione |
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| Autor |
RE: tod meiner Ehefrau am 04.10.2007 |
zione
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Mitglied seit: 08.09.07 |
| verfasst am 08.10.2007 10:22 |
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lieber reiner, da ich jetzt mehr ueber das schreckliche geschehen weiss, leide ich noch mehr mit dir und eurer tochter. sei dir sicher, deiner frau geht es in der ewigkeit gut. fast alle, die deine briefe hier lesen, werden unglaublich fest fuer Euch beten. und es hilft!!! viel kraft, zione |
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| Autor |
RE: tod meiner Ehefrau am 04.10.2007 |
reiner
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Mitglied seit: 07.10.07 |
| verfasst am 08.10.2007 20:40 |
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Hallo da bin ich wieder sitze hiervor und sehe unsere Tochter wie Sie leidet und ich kann sie nur im Arm nehmen und fest drücken. Und ihr sagen es geht ihr gut. Lange hat meine Frau schon eine EW Rente bezogen. Ich fand alles was sie gemacht gut hervoragend und sie war immer gerecht. Was der eine bekam bekam der andere auch.
Und was Sie gesagt hat da stand Sie auch zu. Ich habe Sie bewundert
dafür weil ich es nicht konnte. Aber mit der Zeit lies aber dieses nach und Sie war nur noch in der Wohnung zum spazieren gehen konnte ich Sie nicht überreden. Wäre so gerne mal so ein halbes Stündchen mit ihr gegangen aber das was nicht ihr DIng. Letztes Jahr waren wir 3 Monate in der Provonce es war shr schön da ein angehnems Klima. Dort hatte Sie 2 x einen Anfall aber Sie kam zurück. Wir woltten dieses JAhr wieder dort hin aber ca 4 Monate für meine Frau war das Klima gut kein Winter
dort nur Nachts kalt aber am Tage 20 Grad.
Ach der Enkel von unseren Kindern sieht immer so trauerig aus.
Wie kann ich ihm helfen das zu verstehen ???
Kinder meint man übergehen es mit spiel aber wie sieht es drinnen aus?
Gebt mir hilfe???
gruß reiner
Danke allen die mich unterstützen |
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| Autor |
RE: Tod Deiner Ehefrau |
Heidi
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Mitglied seit: 23.05.07 |
| verfasst am 09.10.2007 11:56 |
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Lieber Reiner,
im Moment ist alles entsetzlich schwer für Dich, noch kannst Du gar nicht recht begreifen was geschehen ist. Du wirst Dich wie ein halber Mensche fühlen, wie amputiert, eben weil die Partnerin Dich verlassen hat, die Du sehr geliebt hast und die Dir auch sehr viel gegeben hat, solange bis es ihr auf Grund ihrer Erkrankung nicht mehr möglich war.
In diesen Tatsachen steckte aber auch viel Grund zum Danken für alles was hat sein dürfen. Dennoch ist das alles nicht einfach und es braucht Zeit, um mit sich u. der Umwelt wieder ins Reine zu kommen. Laß Dir diese Zeit, und wenn 'Du uns brauchen kannst, sind wir für Dich da.
Erneut kann ich Dir nur raten, laß Deine Angehörigen nicht allein, besonders Deine Tochter nicht, Deinen Enkel nicht. Ihr alle gemeinsam müßt nun versuchen den Tod der Ehefrau und Mutter in Gesprächen, Umarmungen, Gesten des Zugeneigtseins, zu verarbeiten, Schritt um Schritt.
Ein Kind sollte auch in einem Trauerfall nicht außen vorgelassen werden. Es braucht besonders intensiven Beistand und Trost. Es wäre auch nicht richtig, dem Kind die Realität vorenthalten zu wollen. Je nach Alter sollten die Eltern und auch Du, der geliebte Opi, dem Kind verständlich nahe bringen das die Omi jetzt im Himmel ist, bei den Engeln, bei Gott und das sie dort gut aufgehoben ist, keine Schmerzen, keine Qual mehr haben muß. Es wäre schön, könntest Du an ein Wiedersehen in der Welt des Geistes glauben, dann wäre auch das ein tröstliches Wissen für das Kind. Die Omi bliebe dann in gewisser Weise greifbar, auch begreifbar für das Kind und es könnte sich seine Sicht der Dinge aufbauen und auch allmählich damit umgehen, daß die Omi nicht mehr neben dem Opi anzutreffen ist, für es da ist.
Lieber Reiner, ich hoffe, daß meine Zeilen eine kleine Hilfe für Dich sein können und grüße Dich herzlich Heidi |
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| Autor |
RE: tod meiner Ehefrau am 04.10.2007 |
reiner
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Mitglied seit: 07.10.07 |
| verfasst am 10.10.2007 20:57 |
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hallo da bin ich mal wieder ich muss meine gedanken mal wieder schreiben, denn es ist im Augenblick eine Totenstille in den Räumen als wenn alles so unwirklich wäre.
Bin seit dem 5.10. immer zum Mittag bei der Tochter und immer noch habe ich in mir das Gefühl ich bin schuld an dem Tod von Karin meiner Lieben. Sie war gerade am 12.08.2007 60zig geworden. AM 60zigten ging es ihr auch nicht gut und wir mußten das Essen verschieben. Jetzt hat Sie darauf gedrungen das endlich nachzuholen.
Was wir dann auch am Sonntag vor dem Sterbetag getan haben. HAt Sie es schon gewusst????????? Fragen über Fragen die aufkommen und keiner gibt mir von oben Antwort ich möchte zu ihr es ist so unwirklich
das ganze. Am schlimmsten hat es unsere Tochter mit dem Enkel er sieht so traurig aus. Warum schon mit 60zig. Am Freitag haben wir jetzt die Urnen Beisetzung. Darf gar nicht dran denken.
So bis dann mal ich hoffe ich belästige euch nicht so sehr.
Danke |
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| Autor |
RE: tod meiner Ehefrau am 04.10.2007 |
Darosa
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Mitglied seit: 24.02.07 |
| verfasst am 11.10.2007 08:13 |
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Lieber Reiner,
Du belästigst hier keinen, denn genau das ist der "Ort", wo wir gemeinsam sind, um einander Trost und Beistand zu geben und ihn voneinander zu erhalten. Die allermeisten von uns wissen sehr genau, welchen Schmerz Du gerade durchmachst, wie es ist mit Schuldgefühlen und Ohnmacht und Alleinsein, auch mit der Erkenntnis, dass jede und jeder durch die Trauer durchmuss, auf ihre/seine eigene Art.
Deine Lieben suchen wohl auch Deine Nähe, und sie brauchen sie, Ihr braucht Euch gegenseitig und es ist keinesfalls so, dass man sich in dieser ersten Zeit zusammennehmen müsste, sondern das Leid wirklich ausleben soll, das man empfindet.
Ich weiß nicht, wie alt Dein Enkel ist, aber es gibt schöne Kinderbücher über das Trauern um die Oma oder so, vielleicht wäre das gemeinsame Anschauen und Vorlesen ein Weg, ins Herz des Kindes zu schauen, ich denke, sie leiden sehr wohl, aber auf eine etwas andere Art als wir.
Für Dich selbst ist zu überlegen, ob Du nicht neben Deiner Familie jemanden suchst, der Trauerbegleitung macht. Es tut nicht nur hier gut, hereinzuschreiben, sondern auch, alles in gesprochene Worte fassen zu können und jemanden zu haben, von dem man weiß, der hört einem gern zu, wird aber nicht noch zusätzlich zum eigenen Schmerz belastet, wie wir es gerne bei unseren Lieben vermeiden möchten.
In jedem Fall sollst Du wissen, dass unsere Gedanken mit und bei Dir sind. Lass uns gemeinsam unserem liebenden Gott vertrauen, dass seine Wege richtig sind. Immer können wir das nicht sehen, aber versuchen zu glauben, das können wir.
Alles Liebe Dir und Deiner Familie,
Darosa |
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| Autor |
RE: tod meiner Ehefrau am 04.10.2007 |
reiner
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Mitglied seit: 07.10.07 |
| verfasst am 11.10.2007 21:23 |
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Hallo es tut so weh möchte Briefe schreiben aber ich kann es einfach nicht so richtig zu Ende bringen. Ich habe solche Schuldgefühle das ich der Sündenbock für das Ableben meiner Frau bin.
Ich muss es einfach schreiben es tut mir leid sonst habe ich keinen der
hier in der Wohnung ist und es hört. ich kann es zwar laut schreien aber es wird ja keiner hören. Es ist leer in der Wohnung nur der Fernsseher gibt Stimmen ab sonnst wäre es unerträglich die Stille.
Ich habe den wunsch auch keinem zu begegnen, habe mich zurück gezogen. So Morgen um 12.00 ist es so weit. Habe heute noch mit unserem Enkel gesprochen was er machen möchte morgen. Der Enkel hat bei der Urnen aussuche seinen Wunsch erfüllen dürfen Er hat eine rote Urne ausgesucht. Aber er kommt noch nicht so richtig raus ob er es schon so richtig zugeordnet hat den Tod seiner Oma.
SO ich versuche mal weiter zuschreiben. Ich vermisse Sie
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| Autor |
RE: die beisetzung |
zione
Mitglied
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Mitglied seit: 08.09.07 |
| verfasst am 11.10.2007 23:00 |
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lieber reiner, danke, dass du uns den termin der beisetzung mitgeteilt hast, ich werde verstaerkt in dieser zeit an euch denken, und du kannst sicher sein, viele weitere auch. moege der liebe gott dir und deinen lieben bei diesem schweren gang viel kraft geben. es geht eurer karin gut. liebe gruesse, zione. |
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| Autor |
RE: tod meiner Ehefrau am 04.10.2007 |
reiner
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Mitglied seit: 07.10.07 |
| verfasst am 12.10.2007 21:01 |
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Hallo da bin ich und ich denke die Trauerfeier war so in ihrem Sinne. Doch seit dem habe ich so ein Druck auf meinen Brustkorb als wenn da jemand drauf drückt. Ist das die Last die man mir jetzt auferlegt das vielleicht doch hätte mehr tun könne oder müssen. Ich weiß es nicht
normal kann man mit diessen Fragen die da sind nicht mehr ins reine kommen. Es ist so Still geworden man hört fasst nichts mehr aber mit dieser Stille muss ich wohl leben wenn ich es schaffe.
es tut so weh
Es ist so erdrückend die Stille.
Gruss reiner |
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| Autor |
RE: Deine geliebte Frau |
Danke
Mitglied
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Mitglied seit: 27.10.06 |
| verfasst am 12.10.2007 21:20 |
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lieber Reiner, tief bewegt habe ich alles nachgelesen. Die Lebenskerze Deiner Gattin ist ausgegangen, jedoch nur die Fleischliche. Deine Traurigkeit ist total verständlich.
Wie finde ich nur die rechten Worte für Dich wegen Deiner Vorwürfe nicht genug getan zu haben.
In Deinen Zeilen kommt für mich herüber, dass Du alles, was in Deiner Möglichkeit war, getan hast.
Was denkst Du hättest Du mehr machen können? Ich hoffe diese Frage überanstrengt Dich nicht, dann lass es einfach zu antworten.
Ich kenne aus eigenem Erleben diese quälenden Gedanken.
Ich denke ganz fest an Dich und begleite Dich in geschw. Liebe in Gedanken.
In Liebe Danke
Alles hat einen Sinn |
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| Autor |
RE: nicht gefallen |
zione
Mitglied
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Ort/Wohnort: nrw
Mitglied seit: 08.09.07 |
| verfasst am 13.10.2007 14:27 |
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Lieber Reiner, noch einmal wiederholen muss ich meinen ersten Brief: Es ist allgemein das Problem mit uns, die Frage, haben wir genug getan, haben wir nicht genug aufgepasst, hätten wir nicht besser ..., können wir nicht weglaufen vor unserem großen Kummer, oder uns verkriechen.
Sicher, es ist alles ganz schrecklich für Dich, Eure Tochter und Euren Enkel. Jedoch, es hätte Karin auch nicht gefallen, wenn Du jede Minute auf sie aufgepasst hättest. Und: Nun muss sie nicht mehr leiden, sie hat ihre Krankheit überwunden, es geht ihr jetzt besser, und sie will sicher nicht wieder zurückommen, akzeptiere es einfach, und auch alles drumherum. Unser Gott der Liebe hat alles so und nicht anders zugelassen.
Wenn Du soweit bist, suche die Orte auf, die Dich an schöne gemeinsame Stunden erinnern, und behalte dieses in Deinem Herzen.
Lieber Reiner, ich wünsche Dir Ruhe, Frieden und viel Kraft. Zione |
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| Autor |
RE: Tod Deiner geliebten Ehefrau |
engelchen
Mitglied
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Mitglied seit: 10.01.07 |
| verfasst am 13.10.2007 20:52 |
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Lieber Reiner,
ich möchte Dir hier und jetzt sagen dass ich mitemfpinde und mitfühle und ich möchte Dir ganz viel Kraft wünschen für die Zeit die vor Dir liegt.
Alles ist seit dem Tod Deiner lieben Frau aus den Fugen geraten, alles ist anders und damit muss man erst lernen umzugehen. Das braucht seine Zeit und die mußt Du Dir auch zugestehen. Ich kann Dir kein Patentrezept geben wie es leichter für Dich wird - aber ich kann Dir sagen dass Du Deine Trauer zulassen mußt mit allen Phasen die kommen werden. Ich will ganz besonders im Gebet an Dich und Deine Familie denken.
Mit lieben Grüßen
Engelchen |
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| Autor |
RE: tod meiner Ehefrau am 04.10.2007 |
reiner
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Mitglied seit: 07.10.07 |
| verfasst am 14.10.2007 17:36 |
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Hallo alle, habe mich versucht mich ein wenig abzulenken. Bin RAd gefahren aber es kamen immer die Gedanken an meine Frau. Dann war ich bei den Kindern aber dort fühlte ich micht zwar wohl aber es ist eine last auf meinen Schultern. Ich kann damit noch nicht um gehen. Dann war ich auf dem Frieidhof bei meiner Frau Siehatte von vorn herein festgelegt was zu tun ist wenn sie stirbt. Sie wollte kein Grab zum pflegen sonder eine Urnenbestattung. Dort habe ich heute lange gesessen und mir ist so viel durch den Kopf gegangen was ich hätte besser machen können. Aber!!!!!!
Ich weiß nicht wo ich anfangen soll. AM liebsten möcht ich zu ihr. Aber das kann ich unserer Tochte und dem Enkel nicht an tun.. Der Berg ist so hoch.
Wer gibt mir Rat und Tat in dieser Lage.
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| Autor |
RE: Deine Ehefrau |
Heidi
Mitglied
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Mitglied seit: 23.05.07 |
| verfasst am 14.10.2007 20:01 |
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Lieber Reiner,
dass erste schwere Erleben, die Akzeptanz des Todes Deiner Frau, die Urnenbeisetzung entsprechend ihren vorab festgelegten Wünschen liegt hinter Dir. Nun trittst Du in die Phase ein, wo Du lernen solltest mit Dank an Deine Ehefrau zu denken. Dank dafür, daß Gott es zugelassen hat, daß Ihr Euch vor langer Zeit kennen- und liebenlernen durftet, daß Ihr ein langes Stück Weg zusammen gehen und gestalten konntet, ein Kind, eine Tochter habt heranwachsen sehen, habt sie gemeinsam ins Leben begleitet, habt gemeinsam teilgenommen an ihren Erlebenissen in Kindheit, Schule, Jugend und nun im Kreis ihrer eigenen Familie. Sicherlich besondere Freude durftet und darfst Du immer noch an Deinem Enkelkind haben.
Du hast Deiner Frau nach bestem Vermögen, nach allen Kräften die Dir zur Verfügung gestanden haben, zur Seite gestanden, hast versucht zu helfen, wo es eigentlich keine Hilfe mehr gab. Nun hat Gott es so zugelassen, Deine Frau ist erlöst, d. h. auch, sie muß sich nicht mehr quälen, in keiner Hinsicht. Sie ist jetzt ganz sicher zufrieden und es wäre sicher auch ihr Anliegen, würdest Du Dich in Dankbarkeit der gemeinsamen Zeit erinnern, Dich im Geiste mit ihr verbinden, mit ihr Zweisprache halten, wie Du es ja wohl schon auf dem Friedhof getan hast. Bitte, Reiner, laß Dankbarkeit in Dein Herz einziehen für alles was Du gemeinsam mit Deiner Frau haben durftest und gib Dich nicht immer wieder neu den falschen Fragen, ob Du etwas versäumt haben, etwas falsch gemacht haben könntest hin, sie sind nicht hilfreich, sondern erschweren Dir ganz erheblich die Trauerarbeit.
Der Heimgang Deiner Frau ist Realität, Du mußt sie in Deinen Lebenslauf nun integrieren in dem Du viel an die Verstorbene denkst, aber auch nach vorne schaust und zu erkennen versuchst, wie kann ich jetzt mein Leben gestalten. Ganz sicher wirst Du Möglichkeiten dazu finden, und wenn, was völlig in Ordnung ist, die Trauer Dich wieder sehr bedrückt, Gedanken kommen, die Du kaum bewältigen kannst, dann weißt Du ja, Dir steht der Weg zu uns offen und vielleicht gibt es ja auch in Deinem Umfeld eine Seele der Du vertrauen magst, mit der Du reden kannst. Letzteres ist wichtig und richtig.
Lieber Reiner, ich wünsche Dir viel Kraft in den kommenden Tagen und weiterhin will auch ich Dich gerne in meine Gebete einschließen.
Alles erdenklich Liebe und Gute wünscht Dir Heidi |
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| Autor |
RE: tod meiner Ehefrau am 04.10.2007 |
reiner
Mitglied
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Mitglied seit: 07.10.07 |
| verfasst am 15.10.2007 09:16 |
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hallo da bin ich wieder ich zittere am ganzen körper und habe sehr sehr schlecht geschlafen. habe ganz einfach nicht zur ruhe finden können. Es tut alles so weh. Hab auch Angst vor allem was vor mir steht sonst hat ich immer jemanden zur seite und brauchte Entscheidungen nicht alleine machen, Jetzt soll alles vorbei sein ich kann es nicht fassen.
Unsere Tochter versucht mich zu unterstützen wo Sie nur kann aber ihr Leben muss auch wieder normal werden. Ich möchte ihr helfen aber es ist umgekehrt. Sie hilft mir in dieser Lebenlage. Ich müßte mal wieder in den Kleingarten nach dem Rechten sehen doch leider fehlt mir der Mut
dort hin zu gehen. Bis dann mal fahre gleich zur Tochter hin.
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